Park
im Herzen von Erlbach
zertifizierter
Familienort
Musikwinkel
Erlbach
Blick nach
Gopplasgrün
Dorfkirche
Erlbach
staatlich anerkannter
Erholunsgort
Freilichtmuseum
Eubabrunn
neuer Marktplatz
in Erlbach
neuer Dorfplatz
Wernitzgrün
NEU 2011
Barfußpfad
| ab 1150 | Besiedlung durch oberpfälzische Bauern; Ansiedlung als Waldhufendorf |
| 1303 | erstmalige urkundliche Erwähnung |
| 1378 | Bezeichnung als "Erlebach", d. h. "die Siedlung am erlenreichen Bach" |
| 14.-17. Jh. | die Rittergutsbesitzer, Fam. Toss, üben im Dorf grundherrliche Rechte aus |
| 25.07.1563 | Albrecht Toss erhielt ein für Erlbach bedeutsames Privileg (war bisher nur den Städten vorbehalten): das "Malzen, Brauen, Bier und Salz verkaufen, Markt abhalten und Handwerker ansiedeln" ist erlaubt |
| 1633/34 | der Ort wurde im 30 jährigen Krieg gebrandschatzt; die Pest forderte mehr als ein Drittel der Bevölkerung |
| ab 1648 | schleppender Aufbau des Ortes; noch 1724 weist das "Schocksteuerregister" viele öde Felder und baufällige Häuser aus; böhmische Exulanten siedeln sich an; Entstehung des Instrumentenmacherhandwerks als Nebenerwerb |
| ab 1871-1900 | im Ort setzt eine rege Bautätigkeit ein, der Ortskern erhält seine heutige Gestalt |
| um 1900 | Ausbildung von Handwerksbetrieben des Musikinstrumentenbaues (1925: 42 Mandolinenbauer, 53 Holz- und 23 Messinginstrumentenmacher, 58 Geigen- und 97 Bogenmacher waren in Erlbach und Umgebung tätig) |
| 30.09.1911 | Anschluss an das Eisenbahnnetz als Stichbahn |
| 1914 | Ausbruch des 1. Weltkrieges; im Ort erlahmt sofort jegliches Geschäftsgebaren; 149 Erlbacher fallen |
| 1917 | Gründung des Heimat- und Gebirgsvereins; Beginn der Förderung des Fremdenverkehrs und gezielter Ausbau als Erholungsort |
| ab 1926 | enorme Steigerung der Kurzarbeit und der Arbeitslosigkeit im Instrumentenbau; 1933: fast 70% der arbeitsfähigen Bevölkerung sind erwerbslos; in Folge dessen suchen sich die Instrumentenbauer Arbeit beim Autobahn-, Brücken- und Talsperrenbau (siehe "Geigenmacherkurve"), die Jugend muss zum Arbeitsdienst und zur Wehrmacht |
| 1936 | Erlbach ist als wichtiger Fremdenverkehrsort amtlich anerkannt |
| 1936 | Eingemeindung von Gopplasgrün und Eubabrunn |
| 1939 - 1945 | Zweiter Weltkrieg - ca. 270 Erlbacher fallen rund 800 Vertriebene kommen nach Erlbach, einige werden sesshaft, ein anderer Teil zieht weiter |
| 1949 | Gründung der DDR |
| bis 1960 | zahlreiche landwirtschaftliche Klein- und Kleinstbetriebe bewirtschaften die stark zersplitterte Feld- und Wiesenflur; die Musikindustrie erholt sich nur langsam, es fehlt der Nachwuchs, die Geschäftsbeziehungen sind vernichtet, es ist nur noch "Ostexport" möglich |
| 1960 | Zusammenschluss zu Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) |
| 31.05.1975 | Einstellung des Eisenbahnverkehrs |
| 1981 | Erlbach wird "Staatlich anerkannter Erholungsort" |
| 1989 | die "Wende" - Untergang des diktatorischen DDR-Regims |
| 03.10.1990 | Vereinigung der DDR mit der BRD - erneute Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit durch den Niedergang der industriellen Anfertigung von Musikinstrumenten; nach 40 Jahren wird intensiv begonnen, die Infrastruktur des Ortes zu verbessern; es entstehen u. a. neue Einkaufsmöglichkeiten, die Straßen werden saniert und die Schule wird ausgebaut. |
| 1992/1993 | Das Freilichtmuseum Eubabrunn entsteht in Erweiterung des Freilichtmuseums Landwüst. Auf einem Areal von 4 ha entstehen die ersten Gebäude. Am 5. Februar 1993 konnte das erste Richtfest gefeiert werden. |
| 1993 | Baubeginn des Eigenheimstandortes "Neue Forstsiedlung" Erstbezug 1994/1995 |
| 1995 | im Rahmen des 2. Sächsischen Landeswettbewerbes "Unser Dorf soll schöner werden"
1994/95 erhält die Gemeinde Erlbach den » 1. Preis im Landkreis Klingenthal, » 2. Preis im Regierungsbezirk Chemnitz und einen Sonderpreis für beispielhafte Traditionspflege, die Gestaltung eines lebendigen Museums sowie eines umweltverträglichen und sozial verantwortbaren Tourismus im Land Sachsen |
| 1996 | Sächsiche Dorftage in Erlbach |
| 07.07.2001 | Hochwasser in Erlbach durch wolkenbruchartige Niederschläge; der Schwarzbach ist über die Ufer getreten und hat das Ortszentrum und Ortseingang vollständig überschwemmt. Schwerwiegende Schäden an Gebäuden und Straßen entstanden. |
| 2003 | Tag der Vogtländer und 700 Jahre Erlbach |
| 2004 | Marktplatzbau |
| 2002-07 | Straßen- und Fußwegeneubau in der: Schulstraße, Kirchstraße, Klingenthaler Straße, Gopplasgrüner Straße |
| 2009 | Bau der Verbindungsstraße zum OT Gopplasgrün |
| 2010 | » 300. Kirwe in Erlbach |
| 2011 | » ein Barfußpfad entsteht » Erlbach wird Luftkurort |